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Aktuelles aus der Pfarrei

  • Zusammenschluss der Katholischen Pfarreien im Scheidter Tal

    Auf den 8. Oktober 2021 datiert das Dekret, mit dem Bischof Dr. Stephan Ackermann die Errichtung der Pfarrei und Katholischen Kirchengemeinde Scheidter Tal St. Remigius rechtskräftig bestätigt. In der Begründung geht Bischof Stephan auch auf Rückgang des kirchlichen Lebens ein.

    „Ein paar Kennzahlen für die Pfarreiengemeinschaft Saarbrücken (Scheidter Tal) … machen dies deutlich:

    Betrug die Zahl der Katholiken in dieser Pfarreiengemeinschaft im Jahr 2000 noch 5.763, so sind 2020 nur noch 4.192 Katholiken erfasst. Nahmen im Jahr 2000 noch 347 Gläubige an den Sonntagsgottesdiensten teil, so 2019 nur noch 189. Die Zahl der Taufen ging in den letzten zwanzig Jahren von 24 auf 13 zurück.“

    Die Pfarreien und Kirchengemeinden der Pfarreiengemeinschaft Scheidter Tal werden hiermit mit Wirkung zum 01. Januar 2022… aufgehoben und zusammengefasst als eine neue Pfarrei und gleichzeitig als eine neue Kirchengemeinde errichtet. - Im Einzelnen gilt:

    1. Der Name der neuen Pfarrei lautet: Pfarrei Scheidter Tal St. Remigius.
    2. Der Name der neuen Kirchengemeinde lautetet: Katholische Kirchengemeinde Scheidter Tal St. Remigius.
    3. Der Pfarrort der Pfarrei ist Saarbrücken (Scheidt). Er ist zugleich Sitz der Kirchengemeinde.
    4. Das Gebiet der nach diesem Abschnitt errichteten Pfarrei und Kirchengemeinde ist deckungsgleich mit dem Gebiet der unter diesem Abschnitt aufgehobenen Pfarreien und Kirchengemeinden, deren Mitglieder von nun an Mitglieder neu errichteten Pfarrei und Kirchengemeinde sind.
    5. Die Pfarrkirchen der bisherigen Pfarreien verlieren mit der Errichtung der Pfarrei Scheidter Tal St. Remigius ihren Rang als Pfarrkirche. Sie werden unter Beibehaltung ihres Kirchentitels … Kirchen in der Pfarrei Scheidter Tal St. Remigius. Die Kirchen der errichteten Pfarrei behalten ihren Patronatsnamen und ihr Kircheninventar.“ Die Räte der aufgehobenen Pfarreien, Kirchengemeinden, Pfarreiengemeinschaft und des Kirchengemeindeverbandes werden aufgelöst.

     

    Die Neuwahl zum Pfarrgemeinderat ist für den 29. und 30. Januar 2022 festgesetzt. Die Neuwahl zum Verwaltungsrat wird anschließend durchgeführt. Der Pfarrgemeinderat trägt zusammen mit dem Pfarrer die Verantwortung für das Leben und die Entwicklung unserer Pfarrei. Jedes wahlberechtigte Mitglied kann dazu Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen. Wer ist wahlberechtigt? Wahlberechtigt ist, wer katholisch ist, am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet und in der Pfarrei seinen Hauptwohnsitz hat. Katholikinnen und Katholiken, die ihren Wohnsitz nicht in unserer Pfarrei, jedoch im Bistum Trier haben, sind dann wahlberechtigt, wenn sie am Leben unserer Pfarrei aktiv teilnehmen, nicht für einen anderen Pfarrgemeinderat kandidieren und die übrigen Wählbarkeitsvoraussetzungen erfüllen. Sie haben nachzuweisen, dass sie aus dem Wählerverzeichnis der zuständigen Pfarrei ausgetragen worden sind. Wer kann gewählt werden? In den Pfarrgemeinderat kann gewählt werden, wer wahlberechtigt ist. Gewählt werden können auch Katholikinnen und Katholiken, die nicht in der Pfarrei wohnen, wenn sie dort wichtige Dienste wahrnehmen. Ihre Kandidatenvorschläge müssen dem Wahlausschuss spätestens bis zum 05.12.2021 vorliegen. In den Kirchen stehen Briefkästen, in die Sie die Wahlvorschläge einwerfen können. Sie können sie aber auch in der Sakristei oder im Pfarrbüro abgeben.

    Bei Rückfragen stehen Ihnen gerne die Mitglieder des Wahlausschusses Rede und Antwort: Frau Otti Friedrich, Frau Monika Rosina, Herr Florian Gepp oder Pfarrer Peter Serf

  • Spendenaktion „Kaufe 2 und spende 1“mit großem Erfolg

    Vier Stunden lang sammelten am 9. April Mitglieder des Pfarrgemeinderates und ehrenamtliche Helfer*innen der Pfarrei Scheidter Tal St. Remigius Lebensmittelspenden für Bedürftige vor dem REWE-Markt Minacapilli in Scheidt. Dabei hatten die Akteure Sorge, ob das Wetter überhaupt mitspielt, denn freitags hatte es noch geschneit und es war empfindlich kalt. Am Samstag zeigten sich dann aber bei trockenem Wetter und akzeptablen Temperaturen zahlreiche Kundinnen und Kunden im persönlichen Gespräch sehr aufgeschlossen und wollten mehr über die Situation hilfebedürftiger Mitbürger*innen in unserer Region erfahren. Dass auch im Saarland, also auch in der Nähe, jede 6. Saarländerin und jeder 6. Saarländer unterhalb der Armutsgrenze lebt, war für einige neu. Die Aktion der Pfarrei bekam somit nicht nur einen aktuellen regionalen Bezug, sondern auch viel Anerkennung. Die Spendenbereitschaft der Kundinnen und Kunden am Aktionstag war überwältigend. Ein Beleg dafür, dass viele gerade auch in schwierigen Zeiten bereit sind, bedürftigen Menschen unter die Arme zu greifen. Schnell füllten sich die Einkaufswagen mit haltbaren Lebensmitteln, Hygiene-Artikeln und süßen Leckereien. Einige gaben auch Geld anstelle von Lebensmitteln. Die Spenden tragen dazu bei, dass bis zu 25 bedürftige Menschen in der Region, das sind Familien und Alleinerziehende mit kleinen Kindern, ältere und obdachlose Menschen, für einige Wochen mit dem Notwendigsten versorgt werden können, wenn das Geld für Essen am Ende des Monats knapp wird. Die Mitglieder der Initiative „Lebensmittelpakete für Bedürftige“ der Pfarrei Scheidter Tal St. Remigius freuten sich über die großzügigen Spenden der Kunden des REWE-Marktes Minacapilli und bedanken sich herzlich dafür. Ihr herzlicher Dank geht auch an Herrn Minacapilli, der von Beginn an für die Aktion „Kaufe2 und spende1“ ein offenes Ohr hatte und gerne mit seinem REWE-Markt die Spendenaktion ermöglichte.

  • Projekt: Energetische Sanierungsmaßnahmen am Pfarrheim St. Ursula in 66133 Saarbrücken-Scheidt.

    Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

    Das Pfarrheim St. Ursula in Scheidt wird umfangreich saniert. Eine energetische Sanierungsmaßnahme beinhaltet die Erneuerung der Fenster und des Eingangsportals zur CO2 - Reduzierung im Gebäudebestand. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Operationellen Programms EFRE Saarland im Ziel "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung " 2014-2020 finanziert

  • monatliches Friedensgebet in St. Theresia, Schafbrücke

    Wegen der Pandemie war das monatliche Friedensgebet, das auf eine Initiative der Frauengemeinschaft Schafbrücke/Bischmisheim zurückging, etwas aus dem Blick geraten. Gerade die augenblickliche Krisenlage im Osten Europas macht uns jedoch bewusst, wie sehr der Friede bedroht ist und wie schnell die Gefahr eines Krieges heraufziehen kann.

    Die Möglichkeiten jedes einzelnen sind beschränkt, wenn es darum gilt, Einfluss auf diese Entwicklung zu nehmen. Manche mögen auch das Gebet für eine wenig taugliche Maßnahme halten, um internationale Konflikte lösen zu können. Sicher kann das Gebet die Diplomatie und die oft mühsame Wege zu Versöhnung und zur Deeskalation von Spannungen nicht ersetzen, aber als Christen sind wir überzeugt, dass das Gebet nicht ohne Wirkung bleibt. Es verändert vielleicht die Situation nicht, aber es verändert die Einstellung des Beters. Es erinnert uns daran, dass jeder Ver­antwortung dafür trägt, dass der Geist des Friedens und der Barmherzigkeit stark wird in dieser Welt.

    Deshalb lade ich die Gläubigen an jedem dritten Dienstag eines Monats zum Friedensgebet ein:

    um 17:15 Uhr (vor der Abendmesse) in St. Theresia, Schafbrücke.